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G-8 –Gipfel hat Klimaziele beschlossen
Saturday, 18. July 2009
Also doch. Ich habe den Eindruck, dass der neue US-Präsident Barack Obama und seine Regierung eingesehen haben, dass die globale Klimaerwärmung von uns Menschen verursacht ist. Es hat lange gedauert bis die US-Regierung, eingesehen hat dass sie 25 % der globalen Energievorräte mit einer veralteten Technik im Autosektor, europäische Hersteller sind nicht besser, verpufft haben und endlich zur Einsicht kamen und handeln wollen. – 

Seit der Wahl Obama’s beginnt sich in den USA und der globalen Klimapolitik zum Glück einiges zu verändern. Am besagten Gipfel in L’Aquila wurde die Finanz- und Weltwirtschaftskrise nur am Rand und ohne Beschlüsse beraten. Zu kompliziert ist eine Erklärung warum diese Scheinwirtschaft überhaupt entstehen konnte und wie man sie wirksam bekämpfen muss. Aber ich vermute, dass wie immer, Not erfinderisch machen wird…

Erfinderisch bezüglich: 

  • Änderung zu vernünftigeren, Geschäftsmodellen in der Banken- & Finanz- und Wirtschaftswelt
  • Wiedereinführung eines „anständigen“ Geldmanagements und zur nötigen Erhöhung des Eigenkapitals der Banken
  • Sicherstellung des Interbankenverkehrs durch normaleren, vertrauenswürdigeren Mitteleinsatz
  • und zu zusätzlicher Innovationskraft und dem nötigen Sinn für eine nachhaltigere Klimapolitik und der dafür nötigen Finanzierung führen.

Klima- und Finanzprobleme können für Alle eine Chance sein. Innovation und Nachhaltigkeit sind gefragt, nein unabdingbar. Die globale Erderwärmung mit den Folgen der schmelzenden Gletscher und Pole die zum Meeresspiegelanstieg und Not für Millionen Menschen führt, kann nur mit nachhaltiger Innovation, Ressourcenschonung und ökologischeren Energieträgern entgegengewirkt werden. 

Unser Miscanthusprojekt im Südosten der EU kann einen wesentlichen Beitrag zu den energiepolitischen Zielen der EU und des am G-8 Gipfel beschlossenen Ziels beitragen. 

Wir wollen Brachflächen wieder bepflanzen, nutzen und dadurch der Erosion und Bodenerwärmung entgegenwirken. Miscanthus minimiert die CO-2 Belastung in der Luft. Mit dem Rohstoff wollen wir eine ökologischere Energieproduktion unterstützen. Wir können Erdölprodukte ersetzen und nachhaltige, Ökohäuser und Lärmschutzwände am Markt einführen. Dazu sind weiterhin Innovationswille, Pioniergeist, Zusammenarbeit mit Forschung, Investoren und der Unterstützung durch EU- und CH-Fördergelder notwendig. 

Wir bleiben „am Ball“ und werden zu gegebener Zeit weiter orientieren.

Bannwil, den 9.Juli 2009,  J. Will für IGM & BIOCARBOL 

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 31. March 2010 )
 
Willkommen bei der IGM
Saturday, 12. June 2004

Die Produktion von pflanzlicher und tierischer Nahrung mit hoher Intensität führen zu immer höherer Boden-, Luft- und Wasserbelastung. Durch Verbrennung von fossilen Energien ist die Qualität der Luft zunehmends gefährdet. Es ist dringend notwendig, Wege zu finden unsere Energie CO2-neutral zu produzieren. Gleichzeitig ist es wichtig, der Landwirtschaft eine Alternative zur Flächenstillegung zu bieten.

Die Miscanthus Pflanze (Chinaschilf) gehört zu den C4-Schilfpflanzen. Sie ist ein biologisch abbaubarer und nachwachsender Rohstoff. Da Miscanthus perennierend (überdauernd) ist, muss es nur einmal angepflanzt werden. Die Felder müssen also nur bei der Ernte im Frühling befahren werden, was unnötige Bodenverdichtung verhindert.

Miscanthus ist so wiederstandsfähig, dass in der Regel auf Pflanzenschutzmittel verzichtet werden kann. Durch das abfallende Blattwerk, ist ein natürlicher Nährstoffkreislauf gewährleistet und Dünger grösstenteils überflüssig. Somit wird das Grundwasser nicht belastet.

Die gleiche Kultur lässt sich so bis zu 30 Jahre nutzen. Die alternative Flächennutzung durch Miscanthus entlastet den gesättigten inländischen Getreidemarkt und wirkt so der Überproduktion von Nahrungs- und Futtermitteln entgegen. Die ganzjährige Bodendeckung ab dem zweiten Standjahr verhindert die Erosion.

In der Schweiz werden ca. 240 ha Miscanthus angebaut. Die Landwirte sind in der Interessengemeinschaft Miscanthus organisiert. Die IG koordiniert den Anbau, die Ernte und die Vermarktung des Rohstoffes. Sie entwickelt zusammen mit Gewerbe und Industrie neue Produkte und erschliesst Absatzmärkte.

 

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 24. August 2008 )